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Camerata Busoni & Mark Lubotsky
Zusammen mit der niederländischen Konzertagentur KAM präsentiert Camerata Busoni einige Konzertprogramme, in welchen dem legendären russischen Geigenvirtuosen Mark Lubotsky eine zentrale Rolle zugedacht ist. Programmschwerpunkte sind die beiden Mark Lubotsky gewidmeten Violinsonaten von Alfred Schnittke. Die Konzerte sind als Hommage an Alfred Schnittke gedacht, der 1998 verstarb und 2009 fünfundsiebzig Jahre alt geworden wäre. |
| Mark Lubotsky besuchte die zentrale Musikschule in Moskau und später das Konservatorium, wo er Schüler von Abram Jampolski und David Oistrach war. Nachdem er mehrere internationale Musikwettbewerbe gewonnen hatte, darunter den Berliner Jugendfestival, den Mozartwettbewerb von Salzburg und den Moskauer Tschaikowskiwettbewerb, trat er mit den bedeutendsten sowjetischen Orchestern auf. Nach seiner Emigration nach Holland begann seine Karriere in Westeuropa und den USA. Er trat auch in Japan, Australien und Neuseeland auf, war Gast der Festivals von Santa Fe, Norfolk, Taukubi, Cheltenham, Aldeburgh, Bath und Dartington und arbeitete unter Dirigenten wie Kyrill Kondraschin, Eugene Ormandy, Mstislaw Rostropowitsch, Jewgeni Swetlanow, Bernard Haitink, Gennadi Roschdestwenski und Kurt Sanderling. |
Sein Interesse gilt neben dem klassisch-romantischen Repertoire vor allem der zeitgenössischen Musik. Mit Alfred Schnittke verband ihn eine lebenslange Freundschaft. Nachdem er dessen erstes Violinkonzert 1963 in Moskau ueraufgeführt hatte, widmete Schnittke ihm sein zweites Violinkonzert sowie drei seiner Violinsonaten. mit Irina Schnittke und Mstislav Rostropowitsch spielte er auch die Uraufführung von Schnittkes Klaviertrio. Unter der Leitung des Komponisten spielte Lubotsky Benjamin Brittens Violinkonzert auf LP ein; Britten erklärte: This is the performance I have been waiting for.
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| Mark Lubotsky & David Oistrach |
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Daneben ist Lubotsky auch ein erfolgreicher Violinlehrer: er unterrichtete am Moskauer Gnesininstitut und nach seiner Emigration am Amsterdamer und Hamburger Konservatorium und hielt Meisterkurse an der Toho-Universität in Tokio, der Oakland University in Neuseeland, der Guild Hall School of Music in London, dem Sankt Petersburger Konservatorium, der Sibelius-Akademie in Helsinki und in Göteborg. |
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