Die Cellistin Katharina Gross, geboren 1979 in Hartberg/Österreich, absolvierte ihre Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Hildgund Posch, an den Musikhochschulen Lübeck bei David Geringas und Köln bei Frans Helmerson (Abschluss mit dem Künstlerischen Diplom 2003) und am Royal Northern College of Music in Manchester bei Ralph Kirshbaum (Abschluss mit dem Diploma in Professional Performance 2005). Meisterkursen bei Mstislaw Rostropovich, Martin Lovett, Harvey Shapiro, Karine Georgian und Philippe Muller verdankt sie weitere künstlerische Impulse. Katharina Gross ist Erste Preisträgerin von Jugend Musiziert und des Intern. Cellowettbwerbs Liezen, sowie Zweite Preisträgerin des Intern. Brahms Wettbewerbs und des Intern. Cellowettbewerbs Gorizia. Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem Staatsorchester Kiev unter Robert Gutter, dem Philharmonischen Orchester Klausenburg unter Luciano Accocella, dem Staatsorchester Kassel unter Roberto Paternostro und den Thüringer Symphonikern unter Oliver Weder, mit welchen sie die Cellokonzerte von Hans Pfitzner und Josef Myslivecek zur Aufführung brachte. Im November 2006 wird sie mit den Salzburg Chamber Soloists in den USA
(Auftritte im Kennedy Center/ Washington DC und der Old Cabell Hall/ Virginia u.a.) die Cellokonzerte von J.Haydn und Die nächtlichen Tänze des Don Juanquixote von
A.Sallinen spielen. Sie gab Soloabende u.a. im Konzerthaus Wien, bei den Salzburger Kulturtagen, beim Festival Santander, den Harzburger Kulturtagen, dem Bodenseefestival, den Schlosskonzerten Arolsen, bei Musica nei Castelli/ Trentino, den Festivals Limone sul Garda und Caldonazzo und in Thessaloniki/ Vafopoulio. Mit dem Párkányi Quartett/ Ex Orlando Quartett verbindet sie eine rege Kammermusiktätigkeit in Holland, Deutschland und Österreich. Ebenso ist sie Mitglied der Camerata Busoni (Konzertdebut im Concertgebouw Amsterdam in der Saison 07/08) sowie der Gruppe unOriginals, welche sich neuen Aufführungsmöglichkeiten von Musik und Literatur widmet. Die beiden Projekte La vida breve und BachBernhard brachten der jungen Gruppe bereits Publikumserfolge in den USA, Deutschland und Österreich. Der Österreichische Rundfunk übertrug das Cellokonzert von A.Honegger aus dem
Stephaniensaal Graz sowie ihr Debut aus dem Wiener Konzerthaus. Zusammen mit der griechischen Pianistin Maria Panayiotidou erschien bei dem Label aulos/Musikado eine CD mit Werken von Schubert, de Falla, Ligeti und Schostakowitsch. 2007 wird sie künstlerische Leiterin vom Festival Schloss Kornberg in der Steiermark (Österreich) sein.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
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